Robert-Gernhardt-Preis

Jury

Eva Demski

IF

Man spricht ihr Gelassenheit zu, einen starken Eigensinn und einen solchen für die Realität. Die Wahlfrankfurterin Eva Demski hat sich in ihrer literarischen Laufbahn erfolgreich in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Mit mehr als 20 Werken hat die freie Schriftstellerin, Journalistin Erzählerin und Essayisten dabei die Literaturszene bereichert – Werke in denen Cat Content ebenso wenig fehlt wie ein Hauch Gesellschaftskritik oder eine schlichte Liebeserklärung an den Garten. Lebensnah eben. So wie Eva Demski.

Karl-Heinz Götze

Für Karl-Heinz Götze stieß die Begegnung mit dem Französischen ein Tor zur Welt auf. Und dennoch waren es nicht Camus und Co., denen er sich zunächst verschrieb. Die Germanistik lockte nach Marburg, wo die Laufbahn des Literaturwissenschaftlers,-kritikers, -liebhabers begann. Vom deutschsprachigen Gegenwartsroman zog es ihn dann zum gegenwärtigen Frankreich über das er nicht nur führend schrieb, sondern in dem er sich auch schließlich ganz niederließ. Er lehrt als Professor für deutsche Literatur, Landeskunde und Ideengeschichte an der Universität Aix-Marseille.

Christoph Schröder

©Harald Schröder

Wer Literatur liebt wie Christoph Schröder, darf mit Recht ein scharfes Auge auf die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und den Literaturbetrieb werfen, in dem sie beheimatet ist. Mit spitzer Feder macht sich der Frankfurter seit 1998 als freier Autor und Literaturkritiker für Größen der deutschen Zeitungslandschaft einen Namen. Seit 2007 teilt Schröder seinen Erfahrung- und Wortschatz als Dozent für Literaturkritik im Studiengang „Buch- und Medienpraxis“ der Goethe-Universität Frankfurt sowie am Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln.